Entscheidungen sind nur so tragfähig wie ihr Referenzrahmen.
Ich arbeite nicht auf Basis von Honorarordnungen.
Ich arbeite nicht auf Stunden-, Tages- oder Pauschalsätzen.
Ich biete keine Leistungen, die ausgeschrieben oder verglichen werden können.
Sie bilden jedoch den einzigen tragfähigen Bezugsrahmen für Entscheidungen.
Einordnung
Fehlentscheidungen in Bauprojekten entstehen selten aus Unwissen.
Sie entstehen aus unterkomplexen Entscheidungslogiken, die zu lange fortgeschrieben werden.
Je weiter ein Projekt fortgeschritten ist, desto größer sind die wirtschaftlichen, terminlichen und haftungsrelevanten Folgen solcher Entscheidungen.
Meine Vergütung orientiert sich nicht am Aufwand, sondern an der Tragweite der verhinderten Fehlentscheidung bei verlorenem oder unterkomplexem Referenzrahmen.
Wenn Modelle, Szenarien und Berechnungen den Referenzrahmen nicht mehr tragen,
ist weiteres Entscheiden keine Optimierung, sondern Haftungsverschiebung.
Entscheidender Punkt
Eine Beauftragung hängt nicht davon ab,
welche Honorartabellen gelten,
oder wie viel Zeit eingeplant wurde.
Konsequenz
Wer primär wissen möchte, was es kostet, ohne zu verstehen, was Fehlentscheidungen kosten, ist hier nicht richtig.
Die Bewertung von Entscheidungslogiken erfordert vollständige Einsicht in projektrelevante Unterlagen, Daten und Annahmen.
Dazu gehören auch wirtschaftlich, strategisch und rechtlich sensible Informationen.
Diese Einsicht ist keine Besonderheit, sondern Voraussetzung für eine belastbare externe Entscheidungsbewertung – vergleichbar mit der Arbeit externer Instanzen in Finanzierung, Restrukturierung oder Unternehmensberatung.